Landeshauptstadt Dresden - 13februar.dresden.de

https://13februar.dresden.de/de/veranstaltungen/dialog-und-begegnungen.php 17.01.2020 10:11:45 Uhr 21.01.2020 02:50:26 Uhr

Dialog und Begegnungen

Dienstag, 21. Januar 2020

19 Uhr: Deutsch-Französischer Tag 2020: Gemeinsam im Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus

Ein Abend zum Werk "Salz und Schwefel" von Anna Langfus mit Schülern des Marie-Curie-Gymnasiums und der Literaturwissenschaftlerin Dr. Aurélia Kalisky vom Leibniz-Institut für Literatur- und Kulturforschung.

  • Ort: Goethe- Institut Dresden, Königsbrücker Straße 84, 01099 Dresden
  • Partner: INSTITUT FRANÇAIS DRESDEN, Goethe-Institut Dresden
  • dresden.institutfrancais.de

Montag, 27. Januar 2020

Verlesung der Namen und Gast Herr Weiß, Autor von „Faschismus Heute“

  • Ort: Kreuzkirche Dresden
  • Verantwortlich: Evangelisch-Lutherische Kreuzkirchgemeinde Dresden, Konrad-Adenauer-Stiftung Sachsen

1. Februar – 17. Februar 2020

„Requiem an die Zukunft“ (Kolloquium und Gedenkbus)

  • Ort: In den Stadtteilen und auf öffentlichen Plätzen
  • Verantwortlich: WOD – Weltoffenes Dresden
  • weltoffenesdresden.com

Mittwoch, 5. Februar 2020

9 bis 14.30 Uhr: Schülergipfel des Stadtschülerrats zu Gedenken und Handeln mit dem Thema „Mein innerer Kompass – Was sind Werte wert?“

  • Ort: Deutsches Hygiene-Museum Dresden
  • Verantwortlich: Konrad-Adenauer-Stiftung Sachsen

2020 gedenkt Dresden wieder der Zerstörung der Stadt am 13. Februar und der Opfer des Zweiten Weltkrieges. Aber welche Handlungsperspektiven entwickeln wir aus diesem Gedenken? Wer das „Nie wieder!“ für unsere Gesellschaft fordert, muss zuerst sich selbst in Verantwortung nehmen. Der Stadtschülerrat Dresden stellt Workshops zur Verfügung, die sich mit Engagement auf unterschiedlichen Ebenen auseinandersetzen.

19.00 Uhr: Workshop: Geschichtspolitik von rechts

  • Ort: WIR-AG, Martin-Luther-Straße 21, 01099 Dresden
  • Mit Daniela Schmohl (RLS Sachsen) und Jonas Kühne (Historiker, GfZL)

Verantwortlich: Eine gemeinsame Veranstaltung der sLAG - sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem NS und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen

Im Workshop wollen wir uns mit rechten Diskursstrategien beschäftigen und Narrative sowie Akteur*innen benennen, um damit Funktionsweise und Erfolge der Geschichtspolitik von rechts zu erfassen. Anlass sind neben aktuellen Interventionen von rechts bei Gedenkveranstaltungen, wie in Zwickau oder in Gedenkstätten, auch die sächsische Erinnerungspolitik und die rechte Diskursverschiebung der letzten Jahre. Auf Grundlage dieser Analyse können eigene Gegenstrategien entwickelt werden. Wie kann linke Geschichtspolitik auf die geschichts- und erinnerungspolitischen Angriffe von rechts reagieren?

Dienstag, 11. Februar 2020

17 Uhr: Vortrag „Forschen für den Krieg. Schlaglichter auf die TH Dresden in der NS-Zeit in vergleichender Perspektive“, Dr. Uwe Fraunholz, TU Dresden

  • Ort: Kustodie der TU Dresden, BZW, Zellescher Weg 17, Eingang A, EG links , 01069 Dresden

Mittwoch, 12. Februar 2020

18:30 Uhr: Europa gestern und heute – welches Europa wollen wir?

mit Professor Timothy Garton Ash

  • Ort: Deutsche Hygiene Museum, Martha-Fraenkel-Saal, Lingnerplatz 1 in 01069 Dresden
  • Partner: Friedrich-Naumann-Stiftung

Am 13. Februar jährt sich der alliierte Luftangriff auf die Stadt Dresden zum 75. Mal. Am Vorabend des Bombardements gibt Professor Timothy Garton Ash, Karlspreisträger und selbsterklärter „englischer Europäer“, Denkanstöße, welche Lehren wir aus den Ereignissen von damals für ein geeintes Europa ziehen können und was es heute bedeutet, in dieser einzigartigen Staatengemeinschaft zu leben. Anschließend diskutieren Professor Garton Ash und Katharina Wolf, Trägerin des Preises „Frau Europas 2019“, gemeinsam mit dem Publikum, welche persönliche Bedeutung Europa für sie hat. Die Moderation übernimmt Professor Karl-Heinz Paqué, Vorstandsvorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

Donnerstag, 13. Februar 2020

19 Uhr: Podiumsdiskussion „Nur ein Wimpernschlag in der Geschichte?  – Der 13. Februar in Dresden“

  • Ort: Albertinum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Tzschirnerplatz 2, 01067 Dresden

Eine gemeinsame Veranstaltung der Landeshauptstadt Dresden, der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Wilhelm-Külz-Stiftung, der Friedrich-Naumann-Stiftung, Weiterdenken - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen.

Mit Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (ehem. Bundesjustizministerin und NRW Antisemitismus-Beauftragte), Prof. Dr. Anja Besand (Sozial- und Erziehungswissenschaftlerin - Schwerpunkt Didaktik der politischen Bildung), Rafał Dutkiewicz (ehem. Oberbürgermeister Wrocław) und Prof. Stefanie Schüler-Springorum, Leiterin des Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung. Es werden zudem Fragen aufgeworfen, wie ein zeitgemäßes öffentliches Gedenken aussehen kann oder welche Rolle dabei Gedenkorte spielen.

14. bis 15. Februar 2020

Intern. Kongress “Schmerzhafte Erinnerungen” - Aus Anlass des 75. Jahrestags der Zerstörung Dresdens

International Congress on the Cultures of Remembrance

  • Ort: Neues Rathaus, Plenarsaal
  • Verantwortlich: Konrad-Adenauer-Stiftung Sachsen

Im Rahmen des internationalen Kongresses „Schmerzhafte Erinnerung“ möchten wir die deutsche Perspektive verlassen und den Blick in die Zukunft richten. Auch Gesellschaften anderer Länder können über dunkle Kapitel ihrer Geschichte berichten und Einblick gewähren, wie sich mit offenen Wunden umgehen lässt. Entlang von fünf thematischen Blöcken, die verschiedene Aspekte der Gewalt beleuchten, sollen Antworten auf wichtige erinnerungspolitische Fragen gegeben werden: Welche Ereignisse stellen tiefe Einschnitte in die Geschichte eines Landes dar? Wie kann mit historischen Selbstbeschädigungen von Gemeinschaften umgegangen werden? Auf welchen Wegen kann eine erfolgreiche Aufarbeitung erfolgen? Was ist der „Kitt“, der Gesellschaften trotz historischer Brüche zusammenhält?

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