Landeshauptstadt Dresden - 13februar.dresden.de

https://13februar.dresden.de/de/veranstaltungen/dialog-und-begegnungen.php 13.02.2020 08:12:47 Uhr 30.09.2020 03:31:46 Uhr

Dialog und Begegnungen

Dienstag, 21. Januar 2020

19 Uhr: Deutsch-Französischer Tag 2020: Gemeinsam im Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus

Ein Abend zum Werk "Salz und Schwefel" von Anna Langfus mit Schülern des Marie-Curie-Gymnasiums und der Literaturwissenschaftlerin Dr. Aurélia Kalisky vom Leibniz-Institut für Literatur- und Kulturforschung.

  • Ort: Goethe- Institut Dresden, Königsbrücker Straße 84, 01099 Dresden
  • Partner: INSTITUT FRANÇAIS DRESDEN, Goethe-Institut Dresden
  • dresden.institutfrancais.de

Montag, 27. Januar 2020

12 Uhr: Namenslesung der in der Zeit des Nationalsozialismus in Dresden ermordeten Jüdinnen und Juden sowie Sinti und Roma

  • Ort: Gedenktafel der Kreuzkirche, Kreuzkirche 1, 01067 Dresden
  • Verantwortlich: Gesellschaft für christlich jüdische Zusammenarbeit Dresden in Verbindung mit den Kirchen der Stadt und der jüdischen Gemeinde

Die 1953 Namen sind dem 2006 erschienenen „Buch der Erinnerung“ entnommen. Anlässlich des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus verlesen Dresdner Schülerinnen und Schüler sowie Vertreter von Kirche, Stadt, Politik und Zivilgesellschaft die Namen.

19 Uhr: Gedenken als Blick in den Spiegel. Wie viel Faschismus steckt in unserer Gesellschaft?

  • Ort: Haus an der Kreuzkirche, Dresden, Rudolf-Mauersberger-Saal
  • Verantwortlich: Konrad-Adenauer-Stiftung e. V.

Vortrag und Diskussion mit Dr. Volker Weiß (Historiker und freier Publizist) und Klaus Holz (Generalsekretär der Evangelischen Akademien in Deutschland e.V.)

Der Faschismus war die Wurzel des menschlichen Leids während der Zeit des Nationalsozialismus. Das Schicksal der Opfer muss immer wieder thematisiert werden. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Geschichte relativiert wird. So ist jeder aufgefordert, sich mit den gegenwärtigen Verhältnissen auseinanderzusetzen. Wie sollen wir neofaschistischen und antisemitischen Tendenzen begegnen? Wie kann ein sinnhaftes Gedenken stattfinden? Der Blick in den Spiegel, so unangenehm dieser auch sein mag, ist zur Beantwortung dieser gesellschaftlichen Fragen unerlässlich.

1. Februar – 17. Februar 2020

„Requiem an die Zukunft“ (Kolloquium und Gedenkbus)

  • Ort: In den Stadtteilen und auf öffentlichen Plätzen
  • Verantwortlich: WOD – Weltoffenes Dresden
  • weltoffenesdresden.com

Mittwoch, 5. Februar 2020

9 bis 14.30 Uhr: Schülergipfel des Stadtschülerrats zu Gedenken und Handeln mit dem Thema „Mein innerer Kompass – Was sind Werte wert?“

  • Ort: Deutsches Hygiene-Museum Dresden
  • Verantwortlich: Konrad-Adenauer-Stiftung Sachsen

2020 gedenkt Dresden wieder der Zerstörung der Stadt am 13. Februar und der Opfer des Zweiten Weltkrieges. Aber welche Handlungsperspektiven entwickeln wir aus diesem Gedenken? Wer das „Nie wieder!“ für unsere Gesellschaft fordert, muss zuerst sich selbst in Verantwortung nehmen. Der Stadtschülerrat Dresden stellt Workshops zur Verfügung, die sich mit Engagement auf unterschiedlichen Ebenen auseinandersetzen.

19.00 Uhr: Workshop: Geschichtspolitik von rechts

  • Ort: WIR-AG, Martin-Luther-Straße 21, 01099 Dresden
  • Mit Daniela Schmohl (RLS Sachsen) und Jonas Kühne (Historiker, GfZL)

Verantwortlich: Eine gemeinsame Veranstaltung der sLAG - sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem NS und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen

Im Workshop wollen wir uns mit rechten Diskursstrategien beschäftigen und Narrative sowie Akteur*innen benennen, um damit Funktionsweise und Erfolge der Geschichtspolitik von rechts zu erfassen. Anlass sind neben aktuellen Interventionen von rechts bei Gedenkveranstaltungen, wie in Zwickau oder in Gedenkstätten, auch die sächsische Erinnerungspolitik und die rechte Diskursverschiebung der letzten Jahre. Auf Grundlage dieser Analyse können eigene Gegenstrategien entwickelt werden. Wie kann linke Geschichtspolitik auf die geschichts- und erinnerungspolitischen Angriffe von rechts reagieren?

Donnerstag, 6. Februar 2020

11 Uhr: Dresden im Februar. Erinnern mit Zukunft?

Ausstellungseröffnung. Konzert mit Pädagogen des Dresdner Kinderorchesters MUSAIK

  • Ort: Centrum Galerie Dresden, Prager Straße 15–17, Veranstaltungsfläche im Erdgeschoss
  • Öffnungszeiten: Montag bis Samstag, 9:30 bis 20 Uhr
  • Veranstalter: MEMORARE PACEM in Kooperation mit der Centrum Galerie Dresden, dem Panometer Dresden, Dresdner Kinderorchester MUSAIK und der Sächsischen Zeitung
  • Ausstellung vom 6. bis 15. Februar 2020

Die Ausstellung zeichnet die Geschichte des öffentlichen Erinnerns an die Luftangriffe auf Dresden im Februar 1945 nach. Vor diesem Hintergrund wird die Frage nach dessen Zukunft gestellt: Aussagen von Vertreterinnen und  Vertretern der vielfältigen Erinnerungskulturen geben Hinweise auf die damit verbundene Verantwortung, auf Chancen und Schwierigkeiten dieser Zukunftsaufgabe.

Freitag, 7. Februar 2020

19 Uhr: Identität. Stadtbilder im Gespräch

Ausstellungseröffnung und Podiumsdiskussion

  • Ort: Panometer Dresden, Gasanstaltstraße 8b
  • im Rahmen der Ausstellung "Dresden – vier Zeiten, vier Ansichten" vom 7. Februar bis 31. August 2020
  • Veranstalter: Panometer Dresden und Sächsische Zeitung

Im Panometer Dresden bildet die aktuelle Installation DRESDEN 1945 den Rahmen für eine vertiefende Ausstellung: »Dresden – vier Zeiten, vier Ansichten« thematisiert nicht nur den Wandel des Stadtbildes, sondern ihr sich ebenfalls wandelndes Selbstbild: Was macht die Identität der Stadt im Wechselspiel von Geschichte und Stadtraum
aus?
Autor Peter Ufer diskutiert darüber mit Corinne Miseer, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH, mit dem Panometer-Schöpfer und Architekten Yadegar Asisi sowie dem Filmemacher Ernst Hirsch.

20 Uhr: Geschichte machen. Lernende im Gespräch

Filmprojekt. Musik. Ausstellung. Gespräche

  • Ort: KulturKirche Weinberg Dresden-Trachenberge, Albert-Hensel-Straße 3
  • Partner: Memorare Pacem e.V. in Zusammenarbeit mit Kulturkirche Weinberg Dresden-Trachenberge e.V. und Jugend- und Kulturprojekt e.V.

Schüler*innen des Gymnasiums Dresden-Bühlau erkundeten in den Gedenkanlagen des Dresdner Heidefriedhofs »wie Geschichte gemacht wird«. Ihre vom Bundespräsidenten ausgezeichnete Videoarbeit setzt sich mit der politischen Nutzung von Vergangenheit auseinander – einem Thema, das auch in der Gegenwart hohe Relevanz besitzt.
Vor dem 75. Jahrestag der Luftangriffe auf Dresden sollen die Filme der Jugendlichen Anstoß für Gespräche sein. Wir möchten über Erinnern und Vergessen, über Vergangenheit und Zukunft reden.

Dienstag, 11. Februar 2020

17 Uhr: Vortrag „Forschen für den Krieg. Schlaglichter auf die TH Dresden in der NS-Zeit in vergleichender Perspektive“, Dr. Uwe Fraunholz, TU Dresden

  • Ort: Kustodie der TU Dresden, BZW, Zellescher Weg 17, Eingang A, EG links , 01069 Dresden

Die Machtübertragung auf die Nationalsozialisten führte auch an der Technischen Hochschule Dresden zu tiefgreifenden Einschnitten. Während die ältere Forschung aufgrund der Vertreibung oder physischen Vernichtung eines erheblichen Teils der wissenschaftlich-technischen Funktionselite durch den Nationalsozialismus dessen Ineffizienz betonte, sind seit geraumer Zeit aber gestaltende Dynamik sowie Steuerungs- und Mobilisierungsfähigkeit nationalsozialistischer Technik- und Wissenschaftspolitik in den Fokus gerückt. Auch in Dresden verblieb die überwiegende Mehrheit der Wissenschaftler auf ihren Positionen. Diesen boten sich Handlungsspielräume, auf Zwangslagen und Mobilisierungsstrategien der NS-Technik- und Wissenschaftspolitik zu reagieren. Während eine Minderheit erstaunlich resistent blieb, stellte sich die Mehrheit der Ingenieure und Wissenschaftler willfährig in den Dienst des Regimes. Ingenieure und Wissenschaftler leisteten einen nicht unerheblichen Beitrag zu Aufrüstung und Kriegsführung wie für Legitimitätsbeschaffung und Stabilität der Diktatur.
Der Vortrag möchte die Bandbreite der Verhaltensmöglichkeiten von Wissenschaftlern in der NS-Diktatur verdeutlichen. Durch den Blick auf ausgewählte Autarkie- und Rüstungsforschungsprojekte auch an anderen Hochschulstandorten soll die spezifische Stellung der TH Dresden im Innovationssystem des Nationalsozialismus bestimmt werden.

19 Uhr: Bewahrung der Schöpfung. Engagierte im Gespräch

Podiumsdiskussion und Gespräche

  • Ort: Garnisonkirche St. Martin Dresden, Stauffenbergallee 9
  • Partner: MEMORARE PACEM in Kooperation mit St.-Franziskus-Xaverius-Gemeinde Dresden-Neustadt und der Sächsischen Zeitung

Das Erinnern an die Luftangriffe auf Dresden im Februar 1945 ist über Jahrzehnte hinweg in vielfältiger Weise Ausgangspunkt für zivilgesellschaftliches Engagement gewesen. Auch die »Ökumenische Versammlung für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung in der DDR« nahm am Ende der 1980er Jahre den symbolhaften Dresdner Jahrestag mehrfach zum Anlass, um die gemeinsame Verantwortung für die Gesellschaft zu diskutieren. Welche Relevanz hat diese Erfahrung in der Gegenwart?
Gesprächspartner*innen unter anderem: Annemarie Müller (Dresden) und Christiane Quincke (Pforzheim).
Moderation: Oliver Reinhard

Mittwoch, 12. Februar 2020

14 Uhr: Frieden. Generationen im Gespräch

Zum 17. Mal sind ältere Menschen, die Nationalsozialismus, Krieg und Zerstörung in Dresden erlebt haben, eingeladen, ihre Lebenserfahrungen mit Jüngeren zu teilen. Im Zentrum steht ihr Appell »Nie wieder Krieg«. Was bedeutet diese Erfahrung heute? Finden wir im Erinnern Werte, Orientierung und Vorbilder für eine Kultur des Friedens?

  • Veranstalter: MEMORARE PACEM in Kooperation mit der Sächsischen Zeitung und Deutschlandfunk NOVA »Eine Stunde History«
  • Ort: Zentralbibliothek, Foyer 2. OG, Schloßstraße 2
  • www.bibo-dresden.de
  • Eintritt frei

17 Uhr: Erzählungen. Medien im Gespräch

Damit Vergangenheit zur gemeinsamen Geschichte wird, muss sie immer wieder erzählt werden. Eine zentrale Rolle spielen dabei Medien: In Rundfunk und Fernsehen, in Zeitungen und Zeitschriften, in den vielfältigen sozialen Medien wird täglich Vergangenheit thematisiert. Die dort angebotenen Erzählungen und Deutungen beeinflussen vielfältig, wie sich Menschen individuell und als Gruppe erinnern. Am Beispiel Dresdens diskutieren Medienmacher*innen und Mediennutzer*innen diese Wechselwirkungen.

  • MEMORARE PACEM in Kooperation mit der Sächsischen Zeitung und Deutschlandfunk NOVA »Eine Stunde History«."
  • Ort: Zentralbibliothek, Foyer 2. OG, Schloßstraße 2
  • www.bibo-dresden.de
  • Eintritt frei

18:30 Uhr: Europa gestern und heute – welches Europa wollen wir?

mit Professor Timothy Garton Ash

  • Ort: Deutsche Hygiene Museum, Martha-Fraenkel-Saal, Lingnerplatz 1 in 01069 Dresden
  • Partner: Friedrich-Naumann-Stiftung

Am 13. Februar jährt sich der alliierte Luftangriff auf die Stadt Dresden zum 75. Mal. Am Vorabend des Bombardements gibt Professor Timothy Garton Ash, Karlspreisträger und selbsterklärter „englischer Europäer“, Denkanstöße, welche Lehren wir aus den Ereignissen von damals für ein geeintes Europa ziehen können und was es heute bedeutet, in dieser einzigartigen Staatengemeinschaft zu leben. Anschließend diskutieren Professor Garton Ash und Katharina Wolf, Trägerin des Preises „Frau Europas 2019“, gemeinsam mit dem Publikum, welche persönliche Bedeutung Europa für sie hat. Die Moderation übernimmt Professor Karl-Heinz Paqué, Vorstandsvorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

18:30 Uhr: Die Kindheit verloren - die Shoa überlebt

Die Kindheit verloren - die Shoa überlebt

Josef Pepek Salomonovic 

Filmabend mit Zeitzeugengespräch

  • Ort: Verkehrsmuseum Dresden
  • Veranstalter: Fraktionen des Dresdner Stadtrates: BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN, CDU, DIE LINKE, FDP, SPD
  • Eintritt frei

Josef Salomonovic, Jahrgang 1938, hat seine Kindheit in verschiedenen Konzentrationslagern verbringen müssen. Mit seiner Familie war er unter anderem in Auschwitz und kurz vor dem Todesmarsch in einem Außenlager des KZ Flossenbürg in Dresden. Josef Salomonovic ist der letzten Deportation entgangen, weil sie in Folge der Bombardierung Dresdens am 13. Februar 1945 nicht stattfand. Von dieser Zeit erzählt der Dokumentarfilm „Josef Pepek Salomonovic“. 

Am 12. Februar 2020 besucht Josef Salomonovic Dresden. Im Lichthof des Verkehrsmuseum Dresden präsentiert er den Film und steht anschließend zum Gespräch zur Verfügung. 

Aufgrund begrenzter Plätze im Veranstaltungssaal bitten wir um Anmeldung Ihrer Teilnahme unter gruene-fraktion@dresden.de

19:30 Uhr Lesung: Volker Weidermann: Das Buch der verbrannten Bücher

Die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933: Wie es dazu kam, welche Bücher verbrannt wurden und was mit den Autoren geschah. Volker Weidermann erzählt, wie dieser Tag verlief, an dem es trotzig regnete, er erzählt von dem Bibliothekar Herrmann, der die Urliste aller Listen erstellte, nach denen dann die Scheiterhaufen bedient wurden, und er erzählt von den Werken und ihren Autoren – und davon, wie willfährige Buchhändler und Bibliothekare die Bücher aus ihren Regalen entfernten, so gründlich, dass viele Werke und Autoren danach nicht wieder zum Vorschein kamen. Das Ergebnis sind über 100 Lebens- und Werkgeschichten von Schriftstellern, darunter neben Klassikern wie Kästner, Tucholsky, Zweig, Brecht und Remarque auch völlig vergessene wie Rudolf Braune, ausländische Autoren wie Ernest Hemingway, und sehr viele, wie z.B. Hermann Essig, die unbedingt wiedergelesen werden sollten. Ein Buch über Bücher, Schicksale und ein Land, in dem zuerst Bücher verbrannt wurden und dann Menschen.

  • Moderation: Tino Dallmann
  • Eintritt 9 €, ermäßigt 6 € mit gültigem Benutzerausweis, Tickets online oder am Ticketschalter der Herkuleskeule im EG
  • Ort: Zentralbibliothek, Veranstaltungsraum 1. OG, Schloßstraße 2
  • www.bibo-dresden.de

Donnerstag, 13. Februar 2020

19 Uhr: Miteinander. Nachbarn im Gespräch

Film DRESDEN REFUGE und Gespräche

  • Ort: Johannstadthalle, Holbeinstraße 68, Dresden
  • Veranstalter: MEMORARE PACEM in Kooperation mit der JohannstadtHalle e.V., der Initiative gesprächsbereit, dem Ausländerrat Dresden, der Wohnungsgenossenschaft Johannstadt eG und der Sächsischen Zeitung

Am 13. Februar 2016 beobachteten spanische Filmemacher das Erinnern der Dresdnerinnen und Dresdner an das Leid des Jahres 1945. Zur selben Zeit trafen geflüchtete Menschen auf sehr unterschiedliche Reaktionen der Stadtgesellschaft, die von Solidarität und Unterstützung bis zu Ablehnung und Gewalt reichten. Der Film DRESDEN REFUGE zeigt, wie kollektives Erinnern entgegengesetzte Haltungen und Konsequenzen motivieren kann.
Vier Jahre später sind Geflüchtete des Jahres 2016 zu Nachbarn in der Dresdner Johannstadt geworden. Der Abend lädt zu Austausch und zu gemeinsamen Erinnern ein: Welche Erfahrungen der Vergangenheit benötigen wir für ein gutes Miteinander in unserer Stadt?

19 Uhr: Podiumsdiskussion „Nur ein Wimpernschlag in der Geschichte?  – Der 13. Februar in Dresden“

  • Eine gemeinsame Veranstaltung der Landeshauptstadt Dresden, der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Wilhelm-Külz-Stiftung, der Friedrich-Naumann-Stiftung, Weiterdenken - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen.
  • Ort: Albertinum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Tzschirnerplatz 2, 01067 Dresden, Zugang über Georg-Treu-Platz
  • Hinweis: Einlass ab 18.30 Uhr. Es werden nach Veranstaltungsbeginn keine Gäste mehr eingelassen.
  • Eintritt frei

Mit Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (ehem. Bundesjustizministerin und NRW Antisemitismus-Beauftragte), Prof. Dr. Anja Besand (Sozial- und Erziehungswissenschaftlerin - Schwerpunkt Didaktik der politischen Bildung), Rafał Dutkiewicz (ehem. Oberbürgermeister Wrocław) und Prof. Stefanie Schüler-Springorum, Leiterin des Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung. Es werden zudem Fragen aufgeworfen, wie ein zeitgemäßes öffentliches Gedenken aussehen kann oder welche Rolle dabei Gedenkorte spielen.

Freitag, 14. Februar 2020

17 Uhr: Rückwärts lesen. Das Freitagsgespräch zum Dresdner Erinnern

Rückwärts Lesen ist ein monatliches Angebot an Lesende, Zuhörende und Denkende: In der inspirierenden Atmosphäre der Dresden-Lounge der Zentralbibliothek im Kulturpalast gibt jeweils ein literarisches Werk den Anstoß, über die historischen Fundamente und die Perspektiven unserer Stadt zu diskutieren.

Den Auftakt für das Freitagsgespräch zum Dresdner Erinnern geben Karin Großmann und Matthias Neutzner mit einer Lesung aus dem Essay „Schreiben als Widerstehen“ von Günter Jäckel (2005). Private Briefe und Postkarten aus den Wochen nach dem 13. Februar 1945 zeigen die Widersprüchlichkeit der in Leid, Zerstörung und Verbrechen gefangenen Stadt.

  • Veranstalter: MEMORARE PACEM in Kooperation mit den Städtischen Bibliotheken Dresden und der Sächsischen Zeitung
  • Ort: Zentralbibliothek, Dresden Lounge 1. OG, Schloßstraße 2
  • www.bibo-dresden.de
  • Eintritt frei

14. bis 15. Februar 2020

Intern. Kongress “Schmerzhafte Erinnerungen” - Aus Anlass des 75. Jahrestags der Zerstörung Dresdens

International Congress on the Cultures of Remembrance

  • Ort: Neues Rathaus, Plenarsaal
  • Verantwortlich: Konrad-Adenauer-Stiftung Sachsen

Im Rahmen des internationalen Kongresses „Schmerzhafte Erinnerung“ möchten wir die deutsche Perspektive verlassen und den Blick in die Zukunft richten. Auch Gesellschaften anderer Länder können über dunkle Kapitel ihrer Geschichte berichten und Einblick gewähren, wie sich mit offenen Wunden umgehen lässt. Entlang von fünf thematischen Blöcken, die verschiedene Aspekte der Gewalt beleuchten, sollen Antworten auf wichtige erinnerungspolitische Fragen gegeben werden: Welche Ereignisse stellen tiefe Einschnitte in die Geschichte eines Landes dar? Wie kann mit historischen Selbstbeschädigungen von Gemeinschaften umgegangen werden? Auf welchen Wegen kann eine erfolgreiche Aufarbeitung erfolgen? Was ist der „Kitt“, der Gesellschaften trotz historischer Brüche zusammenhält?

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