Landeshauptstadt Dresden - 13februar.dresden.de

https://13februar.dresden.de/de/veranstaltungen.php 18.01.2019 13:33:28 Uhr 19.01.2019 06:48:01 Uhr

Veranstaltungen zum 13. Februar 2019

27. Januar

17 Uhr: Georg Friedrich Händels „Saul“, HWV 5, Oratorium in drei Akten

  • Ort: Kreuzkirche
  • Partner: Gesellschaft von Freunden und Förderern der TU Dresden e.V., Studentenwerk Dresden

Saul gehört zu den beliebtesten Oratorien Händels, in dem kraftvolle Darstellung der Charaktere und leidenschaftliche Seelenschilderungen vereint sind. Es ragt wegen seiner Farbigkeit und Handlungsvielfalt heraus und ist so dramatisch wie seine besten Opern!
Zusammen mit der Batzdorfer Hofkapelle und den Solisten Hanna Herfurtner, Linda van Coppenhagen, Georg A. Bochow, Manuel Warwitz, Martin-Jan Nijhof, Frank Blümel und Johannes G. Schmidt singt der Universitätschor Dresden unter der Leitung von Christiane Büttig.

29. Januar

19 Uhr: Was sollen wir erinnern?

  • Partner: Konrad-Adenauer-Stiftung
  • Ort: Stadtmuseum Dresden, Wilsdruffer Str. 2, 01067 Dresden

Gespräch mit Prof. Dr. Hermann Lübbe, Philosoph, und Holger Hase, Vorsitzender DenkMalFort! e.V.

8. Februar

9-14.30 Uhr: Schülergipfel des Stadtschülerrats Dresden zur Dresdner Erinnerungskultur und ihrer Zukunft

Thema 2019: „Dresden eine geteilte Stadt?“

  • Partner: Stadtschülerrat, Konrad-Adenauer-Stiftung
  • Ort: Deutsches Hygiene Museum, Lingnerpl. 1, 01069 Dresden

Der Stadtschülerrat Dresden lädt Schülerinnen und Schüler ein, mehr über geteilte Geschichte und gemeinsame Zukunft nachzudenken und zu diskutieren. Gestern deins und meins, morgen endlich eins?

12. Februar - 60 Jahre Städtepartnerschaft mit Breslau und Coventry

14.30 Uhr Jugendliche aus Coventry und Dresden präsentieren gemeinsames „Friedenprojekt“

  • Ort: Schillerschule, Fidelio-F.-Finke-Str. 15, 01326 Dresden

30 Schülerinnen und Schüler der Cardinal Newman School Coventry besuchen im Rahmen des 60. Jubiläums der Städtepartnerschaft die 62. Oberschule „Friedrich Schiller“. Gemeinsam mit ihren Dresdner Gastgebern entwickeln sie in verschiedenen Workshops eigene Ideen zum Thema Frieden. Im Beisein von Lord Mayor John Blundell und Oberbürgermeister Dirk Hilbert präsentieren sie ihr Projekt und lassen Luftballons mit deutsch-englischen Friedensbotschaften steigen.

17 Uhr: Übergabe des Nagelkreuzes der Kathedrale Coventry

  • Treff: Gedenkstätte Sophienkirche-Busmannkapelle

Übergabe des Nagelkreuzes der Kathedrale Coventry durch Bischof Dr. Christopher Cocksworth im Beisein offizieller Delegationen aus beiden Partnerstädten.

18 Uhr: Eröffnung der Ausstellung „Condition humaine“ – Coventry/Dresden Arts Exchange

  • Ort: Kreuzkirche, An der Kreuzkirche 6, 01067 Dresden

60 Jahre Städtepartnerschaft Dresden – Coventry: Zum Auftakt dieses Jubiläums zeigen die Künstler John Yeadon und Lisa Gunn aus Coventry gemeinsam mit Monika Marten und Kerstin Franke-Gneuß aus Dresden die  Ausstellung „Condition humaine“ in der Dresdner Kreuzkirche. Ganz im Sinne der Städtepartnerschaft widmet sich die Ausstellung dem menschlichen Dasein in Krieg und Leid, in Versöhnung und Frieden. Die vier Künstler setzen sich aus unterschiedlichen Blickrichtungen und in verschiedenen Kontexten mit einer Grundfrage auseinander: Wie lebt der Mensch? Es sind bildliche Erzählungen von Kampf, Katastrophen, Mut, neu Aufstehen und Kraft für den Neubeginn − starke Metaphern auch für das Schicksal der Städte Dresden und Coventry. Denn ihr Schicksal im 2. Weltkrieg und ihr Wunsch nach Frieden und Versöhnung waren der Grundstein für die erste Städtepartnerschaft, die Dresden einging.

Dauer/Öffnungszeiten: 12. Februar bis 6. März 2019, Montag bis Samstag 10 bis 18 Uhr, Sonntag 12 bis 18 Uhr

18 Uhr: Abendandacht mit Zeitzeugen

  • Ort: Frauenkirche Dresden, Neumarkt
  • Partner: Stiftung Frauenkirche Dresden

Im Rahmen der Abendandacht „Wort & Orgelklang“ berichten Zeitzeugen aus ihren Erinnerungen an die Angriffe vom 13. Februar 1945.

19 Uhr: TACHELES zu Weimarer Verhältnissen

  • Ort: Deutsches Hygiene-Museum Dresden
  • Partner: Atticus e.V., Deutsches Hygiene-Museum Dresden

Podiumsgäste:

  • Prof. Dr. Naika Foroutan, Sozialwissenschaftlerin, Humboldt-Universität zu Berlin
  • Prof. Dr. Herfried Münkler, Politikwissenschaftler, Humboldt-Universität zu Berlin
  • Alexander Dierks, Generalsekretär des CDU-Landesverbandes Sachsen
  • Hanka Kliese, stellvertretende Vorsitzende der SPD Sachsen

Wenn heute der Vergleich mit “Weimarer Verhältnissen” herangezogen wird, dann  nicht, um auf die Dauer und Stärke der demokratischen Tradition in Deutschland hinzuweisen, sondern auf ihre Gefährdung: Innenpolitisch werden Parallelen gezogen in Hinblick auf die Schwächung des etablierten Parteiensystems, eine Radikalisierung der politischen Ränder, wirtschaftliche und soziale Verwerfungen und ein Versagen der Eliten. Die Medienlandschaft befindet sich im Spanungsfeld zwischen Glaubwürdigkeit und Fake-News. Weit über die Grenzen Deutschlands hinaus erstarkt zunehmend nationalistisches Gedankengut.  Außenpolitisch werden für beide Epochen die Probleme einer globalen „Ordnung ohne Hüter” ausgemacht.

Was ist dran an diesen Vergleichen? Sind sie berechtigte Mahnungen oder unbegründete Panikmache? Können sich die Ereignisse von 1933 wiederholen? Welche Verantwortung tragen Politik, Kultur und Medien um das demokratische System zu stabilisieren? Wann muss eine Demokratie wehrhaft sein und was bedeutet das? Diese und weitere Fragen wollen wir aus Anlass des 100. Jahrestages der Weimarer Verfassung und des 70. Jahrestages des Grundgesetzes im Blick auf die bevorstehenden Kommunal-, Europa- und Landtagswahlen 2019 in Sachsen am 12. Februar um 19 Uhr mit unseren Gästen diskutieren.

13. Februar

ab 10 Uhr: Dezentrales Gedenken

Die Dresdnerinnen und Dresdner sind eingeladen, einen der acht dezentralen Gedenkorte zu besuchen: Alter Annenfriedhof, Neuer Katholischer Friedhof, Sporergasse 10, Gedenkstätte ehemaliger Äußerer Matthäusfriedhof, Urnenhain Tolkewitz, Heidefriedhof, Johannisfriedhof, vor der Frauenkirche.

weitere Informationen zu den Gedenkorten

12 Uhr: Friedensandacht mit Versöhnungsgebet aus Coventry 

  • Frauenkirche Dresden, Neumarkt
  • Partner: Stiftung Frauenkirche Dresden

Der Ruf der Friedensglocke Jesaja der Frauenkirche lädt am 13., 14. und 15. Februar 2019 zu mittäglichen Friedensandachten ein, in denen auch das Versöhnungsgebet von Coventry gebetet wird. Die anschließende Kirchraumerklärung nimmt an diesen Tagen auch besonders auf die wechselvolle Geschichte des Gotteshauses Bezug.

14 Uhr: Mahngang Täterspuren 2019

  • Treff: Großenhainer Platz
  • Partner: Kulturverein Zentralwerk e.V., Institut für Geschichte, TU Dresden, Staatsschauspiel Dresden, Stadtrundgang audioscript   

Rüstungsindustrie und Zwangsarbeit im nationalsozialistischen Dresden

Die nationalsozialistische „Ökonomie der Zerstörung“ verwandelte Dresden in eine bedeutende Rüstungsproduktionsstätte zur Entfesselung, Intensivierung und Fortführung des Zweiten Weltkriegs. Bereits 1934 setzte die systematische Heranziehung von Firmen zur Vorbereitung eines geplanten Angriffskriegs ein. Über 240 örtliche Unternehmen und Betriebe waren schließlich unmittelbar am Rüstungsprogramm beteiligt. Enteignung und Ausbeutung durch millionenfache von gefangenen Menschen geleistete Zwangsarbeit waren dabei entscheidende Säulen nationalsozialistischer Wirtschafts- und Vernichtungspraxis. Der Mahngang weist anhand von sechs Stationen konkrete Dresdner Orte und Akteur*innen der nationalsozialistischen Kriegswirtschaft auf, die die Legende der „unschuldigen Kunststadt“ widerlegen.

Studierende des Instituts für Geschichte an der TU Dresden haben die Texte erarbeitet, die von Schauspieler*innen gelesen werden.

15 bis 22 Uhr: Gedenken vor der Frauenkirche

  • Treff: An der Frauenkirche, Neumarkt, 01067 Dresden
  • Partner: Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche Dresden e.V.

Das Gedenken auf dem Neumarkt bietet Raum für Gespräche und Begegnungen, aber auch für schweigendes Erinnern. Kerzen können zur Frauenkirche und zur „Großen Kerze“ gebracht werden. Gegen eine Spende werden Kerzen und weiße Rosen bereitgehalten.

17 Uhr: Auftakt zur „Menschenkette“ an der Goldenen Pforte

18 Uhr: Zusammenschluss der Menschenkette

weitere Informationen

18.15-20 Uhr: Dresdner Gedenkweg

  • Partner: Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche Dresden e.V.
  • Treff: Start an der Synagoge, sechs weitere Stationen in der Innenstadt, Ende an der Frauenkirche

Der Weg beginnt bedeutungsvoll an der Dresdner Synagoge am Hasenberg (Innenhof) führt weiter zur Skulptur „Großen Trauernder Mann“ auf dem Georg-Treu-Platz, zur Frauenkirche (An der Frauenkirche) an das gestürzte Kuppelstück, zum Altmarkt an die Erinnerungsstätte, zur Skulptur der „Trümmerfrau“ auf dem Rathausplatz, zu den „Steinen des Anstoßes“ vor der Kreuzkirche, weiter zur Gedenkstätte für die Sophienkirche (Busmann-Kapelle) und zum Abschluss an die Frauenkirche (vor Südwest-Portal C, Neumarkt). Es wird ein besonderer Beitrag zum Erinnern und wider das Vergessen auf dem Weg zur Versöhnung an diesem Tag geleistet, in dem gemeinsam authentische Orte zu erleben und geistliche Worte, authentische und zeitgenössische Texte oder von Zeitzeugen zu hören sind. An jeder Station können die teilnehmenden Menschen oder auch Hinzutretende innehalten, die auf den Ort gerichteten Texte hören oder nur in Stille verweilen.

20.30 Uhr: Ökumenischer Friedensgottesdienst

  • Ort: Kreuzkirche Dresden, An der Kreuzkirche 6, 01067 Dresden

Anlässlich der 60. Jubiläen der Städtepartnerschaften mit Coventry und Breslau unter der Mitwirkung von Bischöfen aus Coventry, Breslau und Dresden sowie des Knabenchors des Nationalen Musikforums Breslau.

ab 22 Uhr: Nacht der Stille – "Suche Frieden" (Psalm 34,15)

  • In der Unterkirche und im Hauptraum der Dresdner Frauenkirche
  • Partner: Stiftung Frauenkirche Dresden

Lassen Sie sich einladen zu Momenten des Wachens und Betens in der Frauenkirche! Im Hauptraum können Sie Kerzen entzünden und abwechselnd Chormusik und Texte zum Thema „Suche Frieden“ hören. Außerdem erklingt Musik für Orgel und Saxophon. In der Unterkirche haben Sie Gelegenheit, Piano- und Cello-Klängen zu lauschen.

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