Landeshauptstadt Dresden - 13februar.dresden.de

https://13februar.dresden.de/de/veranstaltungen.php 11.02.2019 14:03:03 Uhr 12.11.2019 03:59:52 Uhr

Veranstaltungen zum 13. Februar 2019

11. Februar

12 – 19 Uhr: # WOD On Tour - Erinnern & Vergessen

  • Ort: Neumarkt
  • Partner: #WOD - Initiative Weltoffenes Dresden

Ab 11. Februar begeben sich Dresdner Kulturinstitutionen, die sich unter dem gemeinsamen Motto #WOD - Initiative Weltoffenes Dresden zusammengeschlossen haben, mit einer gemeinsamen mobilen Aktion in unterschiedlichen Stadtteile Dresdens. Anliegen des gemeinsamen Projektes „#WOD On Tour“ ist es, aus  Anlass des jährlichen Gedenkens an die Kriegszerstörung Dresdens 1945 gemeinsam mit den Menschen der Dresdner Stadtgesellschaft das Verhältnis von Erinnerung, Geschichte wie auch persönlicher Lebenserfahrung zu reflektieren und die Stadt als Ort des Zusammenlebens und des Dialogs zu erleben. Ein zum Ort der Begegnung und des Austauschs umgebauter Bus mit einer kleinen mobilen Bibliothek und unterschiedlichen Veranstaltungsformaten wird zur Werkstatt des Erinnerns & Vergessens.  

Vom 11. bis zum 16. Februar hält der  #WOD-Bus an Stationen auf dem Neumarkt, in der Johannstadt, auf dem Heidefriedhof und auf dem Altmarkt, wo er zum Meinungsaustausch und zur Begegnung einlädt. Zusätzlich zu Tischtheater, Lesungen und Performances hält der #WOD-Bus mit offenen Türen und warmen Getränken auch ein kleines Ausstellungsangebot  bereit.

Programm # WOD On Tour 2019

Große Auswahl. Einpacken für die Zukunft.

  • Ort: Centrum Galerie, Prager Straße 15–17, 01067 Dresden, täglich während der Öffnungszeiten
  • Veranstalter: MEMORARE PACEM Gesellschaft für Friedenskultur

Vom 11. bis 16. Februar: Eine Woche Informationen, Gespräche und Aktionen zum Dresdner Erinnern

12. Februar - 60 Jahre Städtepartnerschaft mit Breslau und Coventry

14.30 Uhr Jugendliche aus Coventry und Dresden präsentieren gemeinsames „Friedenprojekt“

  • Ort: Schillerschule, Fidelio-F.-Finke-Str. 15, 01326 Dresden

30 Schülerinnen und Schüler der Cardinal Newman School Coventry besuchen im Rahmen des 60. Jubiläums der Städtepartnerschaft die 62. Oberschule „Friedrich Schiller“. Gemeinsam mit ihren Dresdner Gastgebern entwickeln sie in verschiedenen Workshops eigene Ideen zum Thema Frieden. Im Beisein von Lord Mayor John Blundell und Oberbürgermeister Dirk Hilbert präsentieren sie ihr Projekt und lassen Luftballons mit deutsch-englischen Friedensbotschaften steigen.

17 Uhr: Übergabe des Nagelkreuzes der Kathedrale Coventry

  • Treff: Gedenkstätte Sophienkirche-Busmannkapelle

Übergabe des Nagelkreuzes der Kathedrale Coventry durch Bischof Dr. Christopher Cocksworth im Beisein offizieller Delegationen aus beiden Partnerstädten.

18 Uhr: Eröffnung der Ausstellung „Condition humaine“ – Coventry/Dresden Arts Exchange

  • Ort: Kreuzkirche, An der Kreuzkirche 6, 01067 Dresden

60 Jahre Städtepartnerschaft Dresden – Coventry: Zum Auftakt dieses Jubiläums zeigen die Künstler John Yeadon und Lisa Gunn aus Coventry gemeinsam mit Monika Marten und Kerstin Franke-Gneuß aus Dresden die  Ausstellung „Condition humaine“ in der Dresdner Kreuzkirche. Ganz im Sinne der Städtepartnerschaft widmet sich die Ausstellung dem menschlichen Dasein in Krieg und Leid, in Versöhnung und Frieden. Die vier Künstler setzen sich aus unterschiedlichen Blickrichtungen und in verschiedenen Kontexten mit einer Grundfrage auseinander: Wie lebt der Mensch? Es sind bildliche Erzählungen von Kampf, Katastrophen, Mut, neu Aufstehen und Kraft für den Neubeginn − starke Metaphern auch für das Schicksal der Städte Dresden und Coventry. Denn ihr Schicksal im 2. Weltkrieg und ihr Wunsch nach Frieden und Versöhnung waren der Grundstein für die erste Städtepartnerschaft, die Dresden einging.

Dauer/Öffnungszeiten: 12. Februar bis 6. März 2019, Montag bis Samstag 10 bis 18 Uhr, Sonntag 12 bis 18 Uhr

18 Uhr: Abendandacht mit Zeitzeugen

  • Ort: Frauenkirche Dresden, Neumarkt
  • Partner: Stiftung Frauenkirche Dresden

Im Rahmen der Abendandacht „Wort & Orgelklang“ berichten Zeitzeugen aus ihren Erinnerungen an die Angriffe vom 13. Februar 1945.

19 Uhr: TACHELES zu Weimarer Verhältnissen

  • Ort: Deutsches Hygiene-Museum Dresden
  • Partner: Atticus e.V., Deutsches Hygiene-Museum Dresden

Podiumsgäste:

  • Prof. Dr. Naika Foroutan, Sozialwissenschaftlerin, Humboldt-Universität zu Berlin
  • Prof. Dr. Herfried Münkler, Politikwissenschaftler, Humboldt-Universität zu Berlin
  • Alexander Dierks, Generalsekretär des CDU-Landesverbandes Sachsen
  • Hanka Kliese, stellvertretende Vorsitzende der SPD Sachsen

Wenn heute der Vergleich mit “Weimarer Verhältnissen” herangezogen wird, dann  nicht, um auf die Dauer und Stärke der demokratischen Tradition in Deutschland hinzuweisen, sondern auf ihre Gefährdung: Innenpolitisch werden Parallelen gezogen in Hinblick auf die Schwächung des etablierten Parteiensystems, eine Radikalisierung der politischen Ränder, wirtschaftliche und soziale Verwerfungen und ein Versagen der Eliten. Die Medienlandschaft befindet sich im Spanungsfeld zwischen Glaubwürdigkeit und Fake-News. Weit über die Grenzen Deutschlands hinaus erstarkt zunehmend nationalistisches Gedankengut.  Außenpolitisch werden für beide Epochen die Probleme einer globalen „Ordnung ohne Hüter” ausgemacht.

Was ist dran an diesen Vergleichen? Sind sie berechtigte Mahnungen oder unbegründete Panikmache? Können sich die Ereignisse von 1933 wiederholen? Welche Verantwortung tragen Politik, Kultur und Medien um das demokratische System zu stabilisieren? Wann muss eine Demokratie wehrhaft sein und was bedeutet das? Diese und weitere Fragen wollen wir aus Anlass des 100. Jahrestages der Weimarer Verfassung und des 70. Jahrestages des Grundgesetzes im Blick auf die bevorstehenden Kommunal-, Europa- und Landtagswahlen 2019 in Sachsen am 12. Februar um 19 Uhr mit unseren Gästen diskutieren.

13. Februar

ab 10 Uhr: Dezentrales Gedenken

Die Dresdnerinnen und Dresdner sind eingeladen, einen der acht dezentralen Gedenkorte zu besuchen: Alter Annenfriedhof, Neuer Katholischer Friedhof, Sporergasse 10, Gedenkstätte ehemaliger Äußerer Matthäusfriedhof, Urnenhain Tolkewitz, Heidefriedhof, Johannisfriedhof, vor der Frauenkirche.

12 Uhr: Friedensandacht mit Versöhnungsgebet aus Coventry 

  • Frauenkirche Dresden, Neumarkt
  • Partner: Stiftung Frauenkirche Dresden

Der Ruf der Friedensglocke Jesaja der Frauenkirche lädt am 13., 14. und 15. Februar 2019 zu mittäglichen Friedensandachten ein, in denen auch das Versöhnungsgebet von Coventry gebetet wird. Die anschließende Kirchraumerklärung nimmt an diesen Tagen auch besonders auf die wechselvolle Geschichte des Gotteshauses Bezug.

15 bis 22 Uhr: Gedenken vor der Frauenkirche

  • Treff: An der Frauenkirche, Neumarkt, 01067 Dresden
  • Partner: Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche Dresden e.V.

Das Gedenken auf dem Neumarkt bietet Raum für Gespräche und Begegnungen, aber auch für schweigendes Erinnern. Kerzen können zur Frauenkirche und zur „Großen Kerze“ gebracht werden. Gegen eine Spende werden Kerzen und weiße Rosen bereitgehalten.

17 Uhr: Auftakt zur „Menschenkette“ an der Goldenen Pforte

18 Uhr: Zusammenschluss der Menschenkette

18.15-20 Uhr: Dresdner Gedenkweg

  • Partner: Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche Dresden e.V.
  • Treff: Start an der Synagoge, sechs weitere Stationen in der Innenstadt, Ende an der Frauenkirche

Der Weg beginnt bedeutungsvoll an der Dresdner Synagoge am Hasenberg (Innenhof) führt weiter zur Skulptur „Großen Trauernder Mann“ auf dem Georg-Treu-Platz, zur Frauenkirche (An der Frauenkirche) an das gestürzte Kuppelstück, zum Altmarkt an die Erinnerungsstätte, zur Skulptur der „Trümmerfrau“ auf dem Rathausplatz, zu den „Steinen des Anstoßes“ vor der Kreuzkirche, weiter zur Gedenkstätte für die Sophienkirche (Busmann-Kapelle) und zum Abschluss an die Frauenkirche (vor Südwest-Portal C, Neumarkt). Es wird ein besonderer Beitrag zum Erinnern und wider das Vergessen auf dem Weg zur Versöhnung an diesem Tag geleistet, in dem gemeinsam authentische Orte zu erleben und geistliche Worte, authentische und zeitgenössische Texte oder von Zeitzeugen zu hören sind. An jeder Station können die teilnehmenden Menschen oder auch Hinzutretende innehalten, die auf den Ort gerichteten Texte hören oder nur in Stille verweilen.

19.30 Uhr: Dresdner Gedenktag - Konzert

  • Ort: Kulturpalast Dresden, Konzertsaal
  • Partner: Dresdner Philharmonie

Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 15 A-Dur

Michael Sanderling | Dirigent
Dresdner Philharmonie

Die 15. Sinfonie entstammt den letzten, von Krankheit überschatteten Lebensjahren Schostakowitschs. Sein Sohn Maxim, der 1972 die Uraufführung der Sinfonie leitete, beschreibt, dass es auch in diesem Werk um das Leben in einem totalitären System geht, wo sich Menschen oft wie Marionetten verhalten müssen.Weite Passagen des Werkes künden von tiefer Resignation und Hoffnungslosigkeit.

20.30 Uhr: Ökumenischer Friedensgottesdienst

  • Ort: Kreuzkirche Dresden, An der Kreuzkirche 6, 01067 Dresden

Anlässlich der 60. Jubiläen der Städtepartnerschaften mit Coventry und Breslau unter der Mitwirkung von Bischöfen aus Coventry, Breslau und Dresden sowie des Knabenchors des Nationalen Musikforums Breslau.

ab 22 Uhr: Nacht der Stille – "Suche Frieden" (Psalm 34,15)

  • In der Unterkirche und im Hauptraum der Dresdner Frauenkirche
  • Partner: Stiftung Frauenkirche Dresden

Lassen Sie sich einladen zu Momenten des Wachens und Betens in der Frauenkirche! Im Hauptraum können Sie Kerzen entzünden und abwechselnd Chormusik und Texte zum Thema „Suche Frieden“ hören. Außerdem erklingt Musik für Orgel und Saxophon. In der Unterkirche haben Sie Gelegenheit, Piano- und Cello-Klängen zu lauschen.

16. Februar

20:00 Uhr: Wandlung I - Konzert

  • Ort: Frauenkirche Dresden, Neumarkt
  • Partner: Stiftung Frauenkirche Dresden

NFM Wroclaw Philharmonic
Violine Daniel Hope
Leitung: Michael Schønwandt
 
Die Frauenkirche als Symbol für Frieden und Versöhnung: Dies stellt Daniel Hope als Überschrift über sein erstes Konzert in der Frauenkirche Dresden im Musikjahr 2019. Anlässlich des 60. Jubiläums der Städtepartnerschaft Dresdens mit Breslau musiziert er mit dem renommierten NFM Wrocław Philharmonic Orchestra unter Michael Schønwandt Werke Krzysztof Penderecki, Dmitri Schostakowitsch und Nikolai Rimski-Korsakow.

Frühere Veranstaltungen

27. Januar

17 Uhr: Georg Friedrich Händels „Saul“, HWV 5, Oratorium in drei Akten

  • Ort: Kreuzkirche
  • Partner: Gesellschaft von Freunden und Förderern der TU Dresden e.V., Studentenwerk Dresden

Saul gehört zu den beliebtesten Oratorien Händels, in dem kraftvolle Darstellung der Charaktere und leidenschaftliche Seelenschilderungen vereint sind. Es ragt wegen seiner Farbigkeit und Handlungsvielfalt heraus und ist so dramatisch wie seine besten Opern!
Zusammen mit der Batzdorfer Hofkapelle und den Solisten Hanna Herfurtner, Linda van Coppenhagen, Georg A. Bochow, Manuel Warwitz, Martin-Jan Nijhof, Frank Blümel und Johannes G. Schmidt singt der Universitätschor Dresden unter der Leitung von Christiane Büttig.

29. Januar

19 Uhr: Was sollen wir erinnern?

  • Partner: Konrad-Adenauer-Stiftung
  • Ort: Stadtmuseum Dresden, Wilsdruffer Str. 2, 01067 Dresden

Gespräch mit Prof. Dr. Hermann Lübbe, Philosoph, und Holger Hase, Vorsitzender DenkMalFort! e.V.

4. Februar

19 Uhr: Okkupationen. Über die Vereinnahmung von Kunst und Geschichte. Konzert des Sächsischen Landesgymnasiums für Musik und Assimilation Process mit Neuinterpretationen von Werken Dimitri Schostakowitschs und Samuel Barbers

  • Ort: Militärhistorisches Museum der Bundeswehr
  • Partner: Sächsisches Landesgymnasium für Musik „Carl Maria von Weber“ und Kultopia gGmbH

Kunst wie auch Geschichte sind hart umkämpfte Felder. Bestes Beispiel: der 13. Februar in Dresden. Längst hat sich dieser Tag vom Gedenk- zum Kampftag um das „richtige Gedenken“ gewandelt, bei dem es darum geht, das Feld der Geschichte zu okkupieren, um die Deutungshoheit über ein historisches Ereignis zu erlangen. Zusammen mit Assimilation Process, einem gestandenen Produzenten elektronischer Musik, reflektieren SchülerInnen des Sächsischen Landesgymnasiums für Musik solche Okkupation von Geschichte mit der Neuinterpretation von Samuel Barbers „Adagio for Strings“ und Dimitri Schostakowitschs „Streichquartett Nr. 8“. Beide Stücke gelten als Klassiker der Erinnerungsarbeit. Sie thematisieren Krieg, Trauer und das Gedenken an die Toten. Zugleich stehen sie für die Möglichkeit und Unmöglichkeit, dass Künstler gegen Vereinnahmungen und Instrumentalisierungen ihrer Werke intervenieren.

8. Februar

9-14.30 Uhr: Schülergipfel des Stadtschülerrats Dresden zur Dresdner Erinnerungskultur und ihrer Zukunft

Thema 2019: „Dresden eine geteilte Stadt?“

  • Partner: Stadtschülerrat, Konrad-Adenauer-Stiftung
  • Ort: Deutsches Hygiene Museum, Lingnerpl. 1, 01069 Dresden

Der Stadtschülerrat Dresden lädt Schülerinnen und Schüler ein, mehr über geteilte Geschichte und gemeinsame Zukunft nachzudenken und zu diskutieren. Gestern deins und meins, morgen endlich eins?

9. Februar

20.00 Uhr: Gedenkkonzert anlässlich der Zerstörung Dresdens am 13. Februar 1945

  • Ort: Frauenkirche Dresden, Neumarkt
  • Partner: Stiftung Frauenkirche Dresden

Neu entdeckte Werke von Luigi Cherubini
Kammerchor der Frauenkirche
ensemble frauenkirche dresden
 
Für das Gedenkkonzert der Frauenkirche im Umfeld des 13. Februars hat Frauenkirchenkantor Matthias Grünert ein Programm mit neu entdeckten Werken des italienischen Komponisten Luigi Cherubini zusammengestellt. Der thematische Rahmen wird durch Psalmvertonungen gesetzt, die sich mit Buße, Not und der Bitte um Beistand befassen. Daneben schlägt das Programm einen biografischen Bogen, sodass nichts weniger als ein Lebenswerk, ein Querschnitt aus einer 45-jährigen Schaffensspanne hörbar wird.

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